Bergahorn

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Bergahorn

Die atypische Weidemyopathie wird ausgelöst durch das Fressen der Samen und Setzlinge des Bergahorns. Sie enthalten das hochtoxische Nervengift Hypoglycin A. Diese zunächst ungiftige Aminosäure wird in der Leber des Pferdes verstoffwechselt und hemmt dann lebensnotwendige Enzyme im Organismus.

Symptome können sein: 

-> allgemeine Schwäche

-> verändertes Gangbild

-> verhärtete Muskulatur

-> starke Koliksymptome (anfangs ohne Appetitverlust)

-> sehr dunkelbrauner Harn

-> Festliegen

Bei ersten Anzeichen ist dringend ein Tierarzt zu rufen!!!

Eine Erkrankung ist in über 80 % der Fälle tödlich, da ein progressiver Verlauf vorliegt und auf Dauer auch Herz- und Atemwegsmuskulatur versagen! Eine Therapie ist nur unterstützend, und umfasst Infusionen und Schmerzmedikamente.

Die geflügelten Früchte des Bergahorns werden ab September reif und werden durch den Wind verbreitet und können durch ihre „Propeller“ lange Strecken zurücklegen. Die herabfallenden Flügelahornsamen bergen gerade auf den abgeweideten Pferdeweiden ein hohes Risiko, da die Samen noch geschmacksneutral sind und von den hungrigen Pferden gern gefressen werden. 32 Einzelfrüchte oder 18 Fruchtpaare reichen schon aus um ein 500kg Pferd zu vergiften.

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Maßnahmen zur Vermeidung einer Vergiftung:

-> gerade in Waldrandnähe oder entlang von Baumalleen sollte eine Überweidung der Pferdeweiden vermieden werden

-> Entfernung von Laub von Pferdeweiden

-> Anweiden erst wenn das Weidegras eine Wuchshöhe über 10cm hat

-> zusätzliche Fütterung von Heu, wenn die Pferdeweide nicht genügend Futtergrundlage bietet

-> Reduzierung der Weidezeit im Herbst auf maximal 12 Stunden pro Tag


zytologischer Befund des equinen Asthmas

Auf dem Bild ist zu sehen wie dunkelbraun der Harn des Pferdes bei einer Vergiftung sein kann

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Die tödliche Gefahr im Herbst und Frühjahr. Die geflügelten Früchte des Bergahorns werden ab September reif und werden durch den Wind verbreitet und können durch ihre „Propeller“ lange Strecken zurücklegen.

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