IRAP-Therapie

Orthokin-Injektion

Eines der wichtigsten Entzündungsproteine vor allem bei chronischen Gelenkerkrankungen (Arthrose) ist das Interleukin-1. Das Prinzip der IRAP-Therapie ist es, den körpereigenen Gegenspieler des Interleukin-1, nämlich Interleukin Rezeptor Antagonis Protein (IRAP) in das erkrankte Gelenk zu verabreichen. Hierzu wird dem Pferd Blut entnommen und dieses in einem Speziellen Verfahren aufbereitet. Das Ergebnis ist ein körpereigenes Serum, welches hoch angereichert ist mit IRAP. Dieses kann dann direkt in das erkrankte Gelenk gepritzt werden und soll hier durch seine Rolle als natürlicher Gegenspieler zu Interleukin-1 der Entzündung entgegen wirken.
 

IRAP konnte in mehreren Studien und auch in unserer praktischen Erfahrung vielen Pferden mit Arthrose helfen.

Diese Therapieform kann eine gute Alternative zu herkömmlichen Gelenksbehandlungen mit Kortisonpräparaten darstellen.

 

Ein weiterer Vorteil dieser Therapieform besteht darin, dass es sich um ein körpereigenes Produkt handelt. Nebenwirkungen sind selten. Außerdem besteht keine Dopingrelevanz, und dieser Punkt wiederum macht die IRAP-Therapie gerade bei Sportpferden und während der Turniersaison interessant.

 

Eine eingehende Untersuchung und Beratung durch unsere Tierärzte klärt ab, ob eine IRAP-Theraphie für ihr Tier geeignet ist.