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Die Szintigraphie ist ein bildgebendes Verfahren, das vor allem in der orthopädischen Diagnostik eingesetzt wird. Hierfür wird den Pferden ein radioaktiver Marker (Tc99) injiziert, der sich im Skelettsystem anreichert. Die Menge der Anreicherung hängt dabei vom Umfang des Knochenstoffwechsels ab. Anschließend werden die fraglichen Bereiche mit einer Gamma-Kamera abgefahren, die die abgegebene Strahlung in ein Bild umsetzt. Ein erhöhter Stoffwechsel, wie er z.B. bei Entzündungs- prozessen, Fissuren oder Zysten vorliegt, stellt sich dabei durch eine intensivere Färbung, so genannte hot-spots dar. Die Methode ermöglicht vor allem Bereiche darzustellen, die mit den herkömmlichen Mitteln gar nicht oder nur schwer zugänglich sind (z.B. Becken, Rücken oder Kopf).
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Die Untersuchung wird am stehenden, sedierten Pferd durchgeführt. Leichte Bewegungen, die zu einer Unschärfe des Bildes führen können, werden dabei durch ein spezielles Programm korrigiert. Je nach Anzahl der benötigten Aufnahmen dauert eine Untersuchung zwischen 0,5 und 1,5 Stunden. Abschließend muss das Pferd zum Abstrahlen für weitere 60 Stunden in der Klinik verbleiben. In dieser Zeit ist der Kontakt durch den Besitzer aus gesundheitlichen Gründen untersagt. |
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