Endoskopie

Sowohl die Bronchoskopie (Spiegelung der Bronchien), die Hysteroskopie (Spiegelung der Gebärmutter), die Gastroskopie (Magenspiegelung), die Zystoskopie (Harnröhren- und Blasenspiegelung), die Arthroskopie (Gelenkspiegelung), als auch die Laparoskopie (Bauchspiegelung) fallen unter den Begriff der Endoskopie. Hierbei wird dem Tierarzt ermöglicht mit einem starren oder einem flexiblen Endoskop in die unterschiedlichsten Körperhöhlen oder –öffnungen zu sehen. Dadurch werden die verschiedensten minimal- invasiven Diagnostik- und/oder Therapiemöglichkeiten eröffnet.

Alle endoskopisch erzeugten Bilder können digitalisiert werden und stehen damit verschiedenen Betrachtungs- und Versandmöglichkeiten zur Verfügung.

 

Hysteroskopie:
Mit der Hysteroskopie werden nicht nur diagnostische Befunde bei Problemstuten gestellt, sondern auch gynäkologische Behandlungen und spezielle Besamungstechniken durchgeführt.

Arthroskopie:
Mit dem Krankheitsbild der OCD einhergehenden Gelenksveränderungen wie Knorpelschäden oder Chipfragmenten können mit Hilfe der Arthroskopie minimalinvasiv therapiert werden.

Arthroskopie:
Bei röntgenologisch unauffälligen Gelenken können eventuell vorhandene Weichteil-erkrankungen mittels des nur vier Millimeter breiten Arthroskopes diagnostiziert werden, ohne das Gelenk zu schädigen.

Laryngoskopie:
Zur Abklärung des Hauptmangels „Kehlkopfpfeifen“ ist oftmals die Durchführung einer Laryngoskopie notwendig.