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Die Kernspin-Tomographie auch Magnet- Resonanz-Tomographie (MRT) genannt ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung der verschiedenen Gewebe mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Das Verfahren wird seit ca. 8 Jahren in der Pferdemedizin eingesetzt wobei hauptsächlich Geräte, die für die Humanmedizin entwickelt wurden zum Einsatz kommen. Bei diesen ist es jedoch notwendig, die Pferde in Narkose zu legen was neben erhöhten Kosten auch ein zusätzliches Risiko für das Tier bedeutet. In unserer Klinik verwenden wir ein Gerät, das die Untersuchung am stehenden, lediglich sedierten Pferd ermöglicht. Der U-förmige Magnet ist höhenverstellbar, so dass Regionen vom Hufbereich bis zum Karpus bzw. Tarsus untersucht werden können. Bundesweit wird dieses Verfahren nur von zwei weiteren Kliniken angeboten. Unter den Abbildungen finden Sie die Antworten auf die meistgestellten Fragen. |
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Die Eisen werden von beiden Hufen entfernt. Das Pferd wird sediert, in den Raum geführt und mit einem Bein in den Scanner gestellt (siehe Bilder oben links). Der Tierarzt richtet den Magnet an dem erkrankten Bein aus (Bild rechts). Viele Bilder werden angefertigt, wobei manchmal auch Vergleichsaufnahmen des anderen Beins mit inbegriffen sind. Nach 1-2 Stunden wird das Pferd aus dem Raum geführt und falls notwendig kurz zum Aufwachen in eine Box gebracht. Dann erfolgt die Besprechung mit dem Haustierarzt, Besitzer und/oder Reiter, so dass in kollektiver Zusammenarbeit der therapeutische Weg festgelegt wird.
- Röntgenbilder sind unauffällig oder fragwürdig
- Szintigraphie wird noch in Betracht gezogen oder war negativ
- Ultraschall ist nicht möglich oder liefert keine Antwort
- Bei einer akuten Stichwunde (z.B. Nageltritt)
- Akute und chronische Lahmheiten ohne Behandlungserfolge
- Als Kontrolle der Behandlung und des Heilungserfolges vor der Wiederaufnahme des Trainings